AgrarTec: Die besten Innovationen und somit die Sieger stehen fest!

Ein Artikel von Isabella Krumhuber | 26.11.2018 - 13:07

Im Rahmen der Austro Agrar Tulln wurde heuer erstmals der AgrarTec im Auftrag von Land Niederösterreich unter LH-Stv. Stephan Pernkopf in Zusammenarbeit mit der Messe Tulln vergeben. „Der Landtechnikpreis stell besonders innovative Leistungen in den Vordergrund“, erklärt Messe Tulln-Geschäftsführer Wolfgang Strasser. Für Besucher wird er einen raschen Überblick über die Messe-Highlights ermöglichen, für die Aussteller der ausgezeichneten Produkte bedeutet er u. a. breitenwirksame Aufmerksamkeit. Für letztere sorgen auch die medialen Kooperationspartner des Preises: BauernZeitung, Der Winzer, Forstzeitung, Waldbauer, Agrartechnik Österreich und P3tv.
Zahlreiche Einreichungen hatte die unabhängige Fachjury in den Kategorien Ackerbau, Grünland, Sonderkulturen, Innentechnik und Start-up/Digitalisierung/Home-grown Innovation vor Messebeginn zu bewerten. Hier die AgrarTec-Sieger im Überblick:

Kategorie Ackerbau

Gold:  "Steyr S-Brake" - (Einreichung: CNH Industrial Österreich GmbH)
Steyr S-Brake sorgt dafür, dass ein Gespann aus einem Traktor und Anhänger durch automatisches Betätigen der Bremse des gezogenen Fahrzeugs gestreckt und kontrollierbar bleibt, wenn der Traktor durch Zurücknehmen des Fahrpedals oder Multicontrollers verzögert. Das patentierte System wird über den S-Tech 700 Monitor aktiviert und ist ab sofort u. a. für Neufahrzeuge der Modelle Steyr 6185 bis 6240 CVT erhältlich.

Silber: "Massey Ferguson Ideal" (Einreicher: Austro Diesel GmbH)

Der für professionelle Landwirte und Lohnunternehmer konzipierte Mähdrescher Ideal stellt u. a. in Sachen Leistung einen bedeutenden Entwicklungsfortschritt dar.

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Kategorie Grünland:

Gold: "B-Wrap®-System" (Einreicher:  Lagerhaustechnik Center GmbH & Co KG)
Die Entwicklung von John Deere und Tama SCM ist eine Kombination aus hochfestem Rundballennetz sowie einer speziellen SCM-Gewebelage, die vor Wettereinflüssen und Bodenfeuchtigkeit schützt. Der eigentliche Clou des Systems ist die Atmungsfähigkeit des SCM-Materials.
Wie in einer gut gelüfteten Scheune kann der Ballen atmen und Restfeuchtigkeit abgeben.

Silber: "Impress Press-Wickelkombi"  (Einreicher: Pöttinger Landtechnik GmbH)

Die neue Press-Wickelkombination von Pöttinger mit vollständig ausziehbarem Schneidwerk vereint hohe Leistungsmerkmale mit einem automatisch einstellbaren Wickelsystem.

Kategorie Sonderkulturen:

Gold: "Pellenc Fixion 2" (Einreicher Hammerschmied GmbH)
Das handliche Bindegerät Fixion 2 ermöglicht eine einfache und schnelle Befestigung von Reben. In der Variante mit aufgesteckter Rolle wiegt das Gerät mit integriertem Akku nur 990 g und bietet somit ohne Kabel und Drahtverbindung zum Körper hohe Bewegungsfreiheit. Laut Hersteller können mit einer kompletten Ladung des Lithium-Ionen-Akkus 15.000 Bindungen erfolgen.

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Silber: "Roboter Oz" (Einreicher: RWA Raiffeisen Ware Austria AG)

Der Roboter Oz zur Beikrautregulierung in Spezialkulturen ist ein vollkommen elektrisch betriebener Roboter, der mit unterschiedlichen Werkzeugen ausgestattet werden kann.

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Kategorie Innentechnik:

Gold: "Schauer Farming 4.0" (Einreicher: Schauer Agrotronic GmbH)
Unter dem Begriff Schauer Farmmanagement 4.0 bietet Schauer systemübergreifende Hard- und Softwarekomponenten mit der Fütterung, Lüftung, Silogewichte usw. überwacht und administriert werden können. Mit der vom Bezahlen her bekannten NFC-Technologie werden in SmartControl Aufgaben per App schnell und ohne langwierige Eingaben durchgeführt. Daten können sowohl lokal am Betrieb gespeichert als auch in der Cloud zur Verfügung gestellt werden.

Silber: "NANOConcept" (Einreicher: Wasserbauer GmbH)

Neu im NANOConcept ist u. a. der wendige, autonom fahrende Fütterungsroboter Shuttle Eco und der Lift zur vollautomatischen Futterentnahme im Fahrsilo.

Sonderpreis Digitalisierung:

"Valtra Connect" (Einreicher: ACGO Austria GmbH)
Der Telemetrie-Dienst Valtra Connect soll die Wartung von Traktoren deutlich schneller und einfacher machen. Mit ihm können umfangreiche Datenpakete einfach an Endkunden und Servicetechniker gleichzeitig übermittelt werden – sofern der Kunde das wünscht. Der Anwender kann die Daten, die sich in seinem Eigentum befinden, selbst verwalten und freigeben. Valtra Connect befindet sich momentan in der Pilotphase und wird in mehreren Ländern ausgiebig getestet. Der offizielle Start ist für Anfang 2019 geplant.

Video zur AGRAR TEC 2018