Klaudia Tanner feierte ihren 50er

Ein Artikel von Janine Kornfeld | 08.05.2020 - 07:17
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Gelungene Geburtstagsüberraschung! Landeshauptfrau Stv. Obmann Stephan Pernkopf (li) und Direktor Paul Nemecek (re) überreichten eine Büste vom legendären Bundeskanzler und Staatsvertrags-Außenminister Leopold Figl, Bundesministerin Klaudia Tanners großem politischen Vorbild.  © NÖBB

Nach ihrem Jus-Studium und dem Gerichtsjahr startete Tanner ihre berufliche Laufbahn 1996 als Rechts- und Sozialreferentin im NÖ Bauernbund, ehe sie 2001 ins Kabinett des damaligen Innenministers Ernst Strasser wechselte. Von 2003 bis 2010 war sie in der Privatwirtschaft, bei der Kapsch BusinessCom AG tätig. 2011 wechselte Tanner als österreichweit erste Frau in die Chefetage des Niederösterreichischen Bauernbundes. Als solche stellte sie in den folgenden neun Jahren die Organisations- und Schlagkraft dieser Organisation, zum Wohl der heimischen Bäuerinnen und Bauern, immer wieder unter Beweis.

Unter Klaudia Tanner wurde der NÖ Bauernbund ins digitale Zeitalter geführt und die Online-Initiative „Niederösterreichs Bauern“ mit über 160.000 Followern aufgebaut. Hinzu kommen Kampagnen mit enormer Reichweite zur Betonung der Wichtigkeit und Wertigkeit der heimischen Familien-Landwirtschaft. Publizistische Impulse setzte Tanner auch als Mitherausgeberin der Österreichischen Bauernzeitung, Österreichs größter Wochenzeitung im ländlichen Raum. Als Abgeordnete im NÖ Landtag ab März 2018, Obfrau-Stv. von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in der NÖ Volkspartei und seit heuer als Österreichs erste Verteidigungsministerin wurde Tanner einmal mehr ihrer politischen Vorreiterrolle gerecht. Privat lebt Tanner in Gresten, ist verheiratet und Mutter einer Tochter.

Als Gratulanten stellten sich bei Tanner auch NÖ. Bauernbundobmann und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Direktor Paul Nemecek mit einem besonderen Geschenk ein: Sie überreichten ihr eine Figl-Büste, deren Original seit Jahrzehnten stets im Büro des NÖ Bauernbunddirektors, früher im Bauernbund-Haus in der Wiener Schenkenstraße und heute in der Ferstlergasse in St. Pölten steht.